Das bin ich, Roland. Ihr sollt einiges über mich wissen, mit wem ihr es zu tun habt, wer in diesem Blog schreibt

Über mich

Hallo, mein Name ist Roland!

Ich bin seit 1973 auf diesem Planeten, lebe mit meiner wunderbaren Freundin Verena in der Nähe von Linz/Österreich, im herrlichen Mühlviertel.


Meine Geschichte

An einem Freitag Abend, im Herbst 2013, saß ich zu Hause und schrieb an meinem Abschiedsbrief. Zu diesem Zeitpunkt war klar, ich hatte nur noch diese eine Sache zu erledigen: Über mich und mein Leben zu richten.

Emotional war es der absolute Tiefpunkt und gleichzeitig der entscheidende Wendepunkt in meinem Leben. Wie es sich gehört, gab ich dem noch leeren Dokument einen passenden Dateinamen. „Ende“.

An jeden Einzelnen meiner Familie und meiner Freunde schrieb ich eine halbe Seite lang jene Worte, die ich ihnen noch mitteilen wollte. Sehr theatralisch entschuldigte ich mich bei meinen Eltern für mein ständiges Versagen. Einem langjährigen Freund teilte ich mit, wie toll er ist und wie dankbar ich für seine Freundschaft bin. Der kleinen Tochter eines anderen Freundes gab ich gute Ratschläge für ihr weiteres Leben. Meinen Neffen bat ich, er möge sich um meinen Bruder kümmern, obwohl der niemanden brauchte, der sich um ihn kümmerte.

Das Leben geht weiter

Ich philosophierte über den Sinn des Lebens und darüber, dass ich auf der Suche danach war, aber nie fündig wurde. Demnach sei lediglich die Zeit vergangen, ohne mein Leben gelebt zu haben. An einer anderen Stelle zählte ich meine zahlreichen Fehler auf, für die ich verantwortlich sei. Ich sah mich nicht in der Lage, die ganzen Scherben aufzuräumen.

Meine Lieblingsstelle ist jene, in der ich von einer Spirale berichtete, die sich eines Tages zu drehen begann ohne sie stoppen zu können, obwohl ich alles versuchte.

Ich kündigte mein unmittelbar bevorstehendes Ableben an, tröstete aber die vermeintlich Hinterbliebenen mit dem Hinweis darauf, dass die Zeit alle Wunden heilen und das Leben weitergehen werde.

So ging das von Seite zu Seite und gipfelte in dem gleichermaßen dramatischen wie absurden Satz: „Erscheint der Tod plausibel, wird das Leben zur Farce“. Beinahe die ganze Nacht lang arbeitete ich an meinem Abschiedsbrief, bis ich schließlich todmüde, aber immer noch lebendig, zu Bett ging.

Das ist die Ausgangslage meiner Geschichte

An diesem Punkt begann sich mein Leben zu ändern. Langsam, aber vom tiefsten Punkt konnte es nur noch aufwärts gehen. Ich litt an schweren Depressionen, die Ärzte nannten es Burnout. Es begann eine teils dramatische, teils fantastische Reise, über die ich in diesem Blog berichte.

Dieser Blog über mich und mein Burnout, ging im April 2017 online. Ich stehe am Anfang und habe unendlich viel Material, das ich nach und nach – immer Sonntags, 10 Uhr – veröffentlichen werde.

Es geht um mehr als um und über mich

Ich möchte, dass du als Besucher sofort erfährst, worum es in diesem Blog geht, was du hier mitnehmen kannst und wer ich bin. Deshalb habe ich einen ausführlichen Artikel dazu als ersten Post auf der Website unter dem Titel „Burnout|side. Was heißt das? Für wen ist dieser Blog und von wem?“ veröffentlicht.

Ich wünsche dir eine angenehme Zeit auf meinem Blog!

Beste Grüße
Roland


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