Burnout vermeiden ist möglich

Burnout vermeiden. Oder muss zuerst etwas passieren?

BURNOUT VERMEIDEN IST MÖGLICH

Sich ein Burnout einzufangen geht so schnell, wie sich die Finger an einer Herdplatte zu verbrennen. Auch daraus lernten wir im Leben nichts. Ein Burnout vermeiden funktioniert, wenn wir auf uns zukommende Fehler mit unserem Gefühl wahrnehmen.

Burnout vermeiden ist unser täglich Brot

Wir Menschen neigen zu seltsamen Verhaltensmustern. Fehler zu machen ist normal, sie zu vermeiden nicht. Den gleichen Fehler mehrmals zu machen ist bedenklich, aber nachvollziehbar. Einem Zug, der mit rasendem Tempo auf mich zusteuert, nicht auszuweichen, zeugt von Selbstvertrauen und ist … mutig.

Burnout ist so ein Zug. Beladen mit all dem Zeug, das sich im Leben ansammelt. Viel Kleinkram und einige dicke Brocken, die in ihrer Summe den Zug schwerer und schneller machen. Halte ich den Zug nicht an, holt er mich ein und überrollt mich.

Reden wir Klartext

  • Wie lange fühlt sich dein Leben bereits mühsam und unbefriedigend an?
  • Was hast du schon alles probiert, damit "es" besser wird?
  • Stellst du dir manchmal die Frage "Soll das alles gewesen sein?" oder stehst du kurz davor aufzugeben?

Dein Leben ist einmalig und darüber hinaus zu kurz, um jahrelang herum zu probieren oder auf einen glücklichen Zufall zu hoffen. Übernimm die Verantwortung für deine Lebensfreude - es tut sonst niemand!

Ich unterstütze dich dabei!

Welche Konsequenzen wird es für dich haben, wenn du jetzt nichts veränderst?

Bist du ein Frosch?

Die meisten Menschen können sich ein Burnout nur schwer vorstellen. Mir ging es auch so. „Das trifft nur die Anderen“, schätzte ich selbst die Situation vor langer Zeit völlig falsch ein.

Allerdings ist es nicht erst ein Burnout, das dich richtig aus der Bahn werfen kann. Es genügt, wenn immer öfter miese Tage in dein Leben kommen, sich kleinere Probleme häufen und die Unbeschwertheit ablösen. Es kommt wie ein zäher, klebriger Schleim in dein Leben und nistet sich nach und nach ein.

Wie bei einem Frosch, der nicht aus dem kochendem Wasser springt, weil es langsam heiß wird, merkst du nicht, dass sich Gefährliches in dir anbahnt. Erkennst du es, ist es meist zu spät.

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Selbstvertrauen findet auf der Gefühlsebene statt

Ich möchte niemanden ängstigen, im Gegenteil. Burnout vermeiden heißt, die Zeichen zu erkennen, sie zu akzeptieren und sich mit ihnen zu beschäftigen. Achtsamkeit ist etwas, dass oftmals empfohlen wird.

Ehrlichkeit zu sich selbst und Mut zur Veränderung helfen ebenfalls, dass du ein besseres Leben lebst als du es derzeit empfindest. Meiner Überzeugung nach entscheidet die Antwort auf die Frage, ob du deinem Gespür vertraust oder nicht, darüber, wie dein weiteres Leben verläuft.

Der Blick auf das Wesentliche

Ich sah den Zug über Jahre hinweg auf mich zurollen, wusste, dass die Art, wie ich mein Leben führte, nicht meinem Ideal entsprach. Ich spürte, wie sich meine Grundstimmung verschlechterte und sich die miesen Tage häuften.

Dennoch lief ich weiter in die falsche Richtung. Dachte, dass ich das hinbekommen werde und lud stattdessen immer mehr Zeug auf den ohnehin vollen Zug. Burnout vermeiden sieht ganz anders aus.

Das tolle Gehalt, die vermeintliche, nutzlose Macht, die Markenklamotten, die großen Ziele, der vor mir liegende Ruhm, die sinnlosen materiellen Wünsche, mein künstliches Selbstvertrauen, die Überzeugung, dass noch mehr davon mein Leben noch besser machen werden. Das alles raubte mir den Blick auf das Wesentliche: Den Blick darauf, wer ich bin und was ich wirklich brauche.

Ist der Krebs da, ist es fast zu spät

Der Kampf zwischen meinem inneren Verlangen nach Ruhe, Gelassenheit und Aufrichtigkeit und meiner Show, die ich im Außen ablieferte, führte zu einem Tsunami, der zwar absehbar, aber letztlich schlagartig und mit voller Wucht über mich hereinbrach.

Hatte ich zuvor bereits wenig Einfluss auf die Art, wie ich mein Leben lebenswert gestalte, nahmen mir die Depressionen jegliche Kontrolle darüber. Wie ein Raucher, der seine Lungenkrebs-Diagnose erhielt, war es zu spät mit all dem Blödsinn aufzuhören, von dem ich lange wusste, dass er zu nichts führt. 

Luxus oder Burnout vermeiden
Sieht gut aus! Aber wie hoch ist der Preis, den du dafür bezahlen musst?

Ich kann nichts kontrollieren

In meinem letzten Artikel habe ich über einen Rückfall geschrieben. Wochen zuvor spürte ich, wie sich meine Stimmung verschlechterte. Ich vertraute nicht auf mein Gefühl und dachte, alles im Griff zu haben um ein weiteres Burnout vermeiden zu können.

Die viel zitierte Verbrennung an der Herdplatte war verheilt, der Schmerz vergessen und die Möglichkeit einer Wiederholung verdrängt. Zum Glück weiß ich mittlerweile damit umzugehen, kann den psychischen Verfall stoppen, den beschissenen Gedankenstrudel vermeiden und mich beruhigen.

Ich kümmerte mich um alles Mögliche: Um diesen Blog über Burnout und Depressionen, der sich nicht wie geplant entwickelt, um meinen Job, den ich meiner Meinung nach nicht gut genug machte und dachte über die vergangenen Terroranschläge nach. Ich wollte alles kontrollieren und stellte erneut fest, dass ich das nicht kann.

Einem Helm vertrauen wir, unserem Gefühl nicht

Wir machen Einkaufslisten, waschen regelmäßig unsere Autos, investieren viel Zeit in Körperpflege und bringen unsere Wohnungen auf Vordermann. Wir haben Airbags, Sicherheitsgurte, Helme, machen Erste Hilfe Kurse, Regenschirme, Sonnenschutzmittel, frischen unsere Zeckenimpfung auf, halten uns an Gesetze und vertrauen darauf, dass uns diese Gesetze beschützen.

Unser Leben im Außen organisieren wir, kümmern uns darum und glauben, es dadurch kontrollieren zu können. Unser Innenleben, unser Gefühl, unsere Gedanken überlassen wir hingegen sich selbst, ohne Schutz.     

Wir wissen, nein, wir spüren, wenn unser Leben nicht stimmig verläuft. Seien es Konflikte mit anderen Menschen, Erinnerungen, die regelmäßig mit einem unangenehmen Gefühl daherkommen, wenn uns jemand den Spiegel vorhält, wir uns Sorgen machen oder uns an Orten aufhalten, an denen wir nicht sein wollen. Unser Gefühl lässt es uns spüren! 

Bist du feige?

Es muss nicht immer erst etwas passieren, bis wir Fehlentwicklungen erkennen. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber ist es nicht so, dass wir meist zu bequem oder zu feige sind, uns den selbst erschaffenen Hürden zu stellen und sie aus dem Weg zu schaffen? 

Wir wissen, dass sie sich eines Tages verselbstständigen und zu einem Fehler führen. Wie oft hast du zu dir gesagt „ich wusste es schon immer“, oder „war eh klar, dass mich das eines Tages einholt“?

Wir haben den besten Schutz. Vertrauen wir ihm!

Ich war jahrelang davon überzeugt, dass ich Unangenehmes, wie viel Arbeit, faule Kompromisse, Konflikte und sonstige Belastungen auf mich nehmen muss, um mir damit eines Tages meine Komfortzone zu schaffen. Was für eine Illusion.

Die Komfortzone ist eine vorübergehende Abwechslung zu den Jahren davor, bis sie nach kurzer Zeit nervt, träge macht und uns an uns selbst zweifeln lässt. Dafür Kompromisse einzugehen und Unangenehmes zu ertragen, ist, als würdest du Schimmel essen wollen und zusehen, wie er entsteht.

Warum vertrauen wir auf Sonnenschutzmittel, Airbags und Helme, aber nicht auf den besten Schutz, den uns die Natur mitgab – auf unser Gefühl? Unser Gefühl ist der einzig wahre Filter den wir im Leben haben. Daraus sollten wir unser Selbstvertrauen ableiten. Der Verstand ist bereits zugemüllt, manipuliert und zieht sich seine eigene Realität rein. Der Zug ist längst abgefahren.

Vertraust du auf deine Gefühle? Und wenn ja, wie gehst du mit ihnen um?

Wie du ein Burnout vermeiden kannst, zeigt dir am Besten, wie Burnout überwunden werden kann. Lerne von jemanden, der Burnout erlebte und eine Methode entwickelt hat, mit der er da wieder heraus kam.

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Du steckst in deinem Leben fest? Weißt nicht, was du tun oder wie du „es“ angehen sollst? Im Stillstand des Lebens angekommen, willst du endlich dein wahres, für dich passendes Leben kennen lernen? Was du auch versucht, du kommst nicht von der Stelle und hast das Gefühl, dass alles immer schlechter wird.

Höchste Zeit, endlich an dich zu denken, und zwar ausschließlich an dich. JETZT BIST DU DRAN!

Du hast es schon mit Ratgebern versucht oder gar eine Therapie hinter dir und doch wirst du dieses Gefühl der „Leere“ und „Sinnlosigkeit“ nicht los. Arbeitest oder engagierst dich für die Träume anderer Menschen, deine eigenen Träume bleiben allerdings auf der Strecke. Generell fühlst du dich, als würdest du an deinem wahren Leben „vorbei leben“. Es vergeht zwar die Zeit, aber dein echtes Leben findet nicht statt. Wie fühlt sich das an?

Was macht das mit dir? Und, wenn du jetzt nichts änderst, welche Konsequenzen würde das für dich nach sich ziehen? Immer mehr Menschen erkennen, dass "da noch mehr sein muss“, dass „das nicht alles gewesen sein kann“. Dazu kommen die vielen Menschen, die durch diese schwierige Phase durchgegangen sind. Die endlich verstanden haben, was Aufmerksamkeit wirklich ist und wie man sie völlig natürlich in den Alltag integrieren kann. Diese Menschen haben sich selbst völlig neu entdeckt. „Leck mich! Jetzt bin ich dran“ hat ihnen dabei geholfen.

Der Autor schreibt seit Jahren über seine überwundene Lebenskrise, die als Burnout ihren Anfang nahm. Therapien brachten ihn nicht weiter, also entwickelte er akribisch seine eigene Methode und schuf sich damit ein völlig neues Leben. Seit Jahren bewährt sich die WAVES-Methode in vielen Coachings und hilft Menschen, ihre Probleme zu überwinden, sich ihrer Selbst bewusst zu werden, somit ihr wahres Selbstbewusstsein zu leben und ihren Träumen zu folgen.

Eine Leserin über das Buch:

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PiusLucius
Gast
PiusLucius

Ich kann deine Situation zum Teil sehr gut nachvollziehen …
Ich wünsche dir viel Glück und Gesundheit auf deinen künftigen Wegen ♥

Roland
Gast

DANKE. Mittlerweile geht’s mir zum Glück wieder viel besser. Manchmal ein Rückschlag, aber grundsätzlich geht’s vorwärts!