Ein besseres Leben mit einer Veränderung um 17%

Eine Veränderung im Leben führt zu einer anderen Lebensqualität. Ob es danach ein besseres Leben ist, liegt an 17%

Ich denke, dass sich die Mehrzahl der Menschheit ein besseres Leben wünscht, eine bessere Lebensqualität erfahren möchte. Allerdings glaube ich nicht, dass es den Meisten derart schlecht geht, dass sie umgehend eine gravierende Veränderung im Leben herbeiführen müssen. Überzeugt bin ich davon, dass sich viele Menschen bereits damit abgefunden haben, dass sie ein mieses Leben führen.

Das Problem: Eine Veränderung erscheint oft zu mächtig, unrealistisch, undurchführbar, weshalb wir erst gar nicht beginnen und im Ist-Zustand verharren.


Wovon träumst du?

Oder anders gefragt: Was quält dich? Träume und Qualen liegen so nahe beisammen, wie das sich treiben lassen auf einer Luftmatratze in einer herrlichen Bucht und dem plötzlich auftauchenden Hai, der dir ein Bein amputiert.

Die eigentliche Frage ist: Bist du zuversichtlich oder ängstlich, näherst du dich dem Leben mit den Chancen die es bietet oder den Gefahren die es mit sich bringt?

Wie kompliziert das Leben ist, beschreibt die dritte Option, die am häufigsten Angewandte. Sie grassiert wie eine Darmgrippe-Epidemie und ist nur schwer zu bekämpfen: Die Gleichgültigkeit.    

Sie äußert sich wie der Blick durch ein dreckiges Fenster. Ich kann immer noch hindurchsehen, der Fokus liegt draußen auf der Landschaft. Den Schmutz auf der Glasscheibe nehme ich wahr, unterbewusst oder bewusst verdrängt.


In diesem Interview mit Alex und Natalia von KraftFabrik, erhältst du einen umfassenden Einblick, wie ich mein Leben veränderte und wie ich heute mit der neuen Situation umgehe.


Eine Veränderung im Leben macht alles noch schlimmer. Echt jetzt?

Dieser Dreck bestimmt unsere Lebensqualität. Er stört uns, aber solange wir noch einige graue Fetzen sehen, legen wir die Füße hoch und tun als wäre alles in bester Ordnung. Wie es mir geht, geht niemandem etwas an, nicht einmal mich selbst.

Schließlich ist noch genug Zeit, um mit einem schönen und befriedigendem Leben zu beginnen. Außerdem ist das Leben gar nicht so schlecht. Es kommen zwar immer die gleichen miesen Situationen daher, allerdings ist das kein Grund die immer gleichen miesen Situationen zu ändern.

Eine Veränderung im Leben bringt außerdem zwei fiese Gedanken mit sich. Einerseits könnte es noch schlimmer kommen als es ist und andererseits müsste ich dafür etwas tun. Ich müsste mich also ein wenig anstrengen um unter Umständen schlechter dazustehen als vorher. Das Leben ist echt scheiße.

Steigen wir mal kurz aus dieser Märchenstunde aus

Jeder kann ein besseres Leben führen. Jeder. Ja, auch du. Nicht? Warum nicht? Weil du in einem beschissenen Job oder einer ebenso abscheulichen Beziehung steckst? Weil du kein Geld hast, um dir Wünsche zu erfüllen, von denen du denkst, dass du sie brauchst? Du bist ängstlich, nicht mutig? Weil du nicht zu jenen gehörst, die auf die Sonnenseite des Leben fielen? Bullshit, gerade deshalb solltest du in die Gänge kommen.

Wir denken stets den großen Bogen unseres Lebens, wollen die große Veränderung, das große Ziel erreichen und alle unsere Wünsche erfüllt wissen, sind aber nicht bereit, die ersten kleinen Schritte zu gehen. Was wollen wir denn? Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß? Immer steht irgendetwas im Weg was uns zu einem Opfer der Umstände macht.

Sind wir es nicht selbst, die diese Umstände schufen? Sie aufrecht erhalten und an ihnen festhalten, weil sie uns eine Art von Sicherheit geben die an einen Fallschirmspringer ohne Fallschirm mit geschlossenen Augen erinnert, damit er seinem Schicksal nicht zusehen muss wie es sich erfüllt?

Oder denkst du, dass die notwendige Veränderung derart umfassend, mühsam und mit zahlreichen Entbehrungen verbunden ist um ein zufriedenes Leben zu führen? Okay, da habe ich eine gute Nachricht für dich!

Ist Veränderung möglich?

Dazu habe ich eine völlig klare Meinung: Jein! Wir Menschen sind nun einmal wie wir sind. Mit all unseren Erfahrungen, Erlebnissen, Routinen, Bedürfnissen und erlernten, aufgezwungenen oder übernommenen Gewohnheiten.

Mit jedem gelebten Tag festigt sich die Persönlichkeit und unserem Lebenswerk fügen wir Steine hinzu, die uns selbst überdauern werden. Vieles machen wir richtig, es fühlt sich allerdings falsch an, weil wir nach wie vor mit jenen Einstellungen durch’s Leben stolpern, die uns durch Erziehung, Sozialisation oder Gesellschaftsnormen aufgezwungen wurden.

Es braucht nicht viel, um dort anzukommen wo dein Gefühl längst ist und das deshalb leidet, weil du dich dagegen wehrst ihm zu folgen. Ein paar Veränderungen, nichts Großes, auch wenn die ersten Schritte übermächtig erscheinen.

17% für ein besseres Leben

Ich denke, wir sind in der Lage, uns um 17% zu verändern. Warum ausgerechnet 17%? Gut, von mir aus 15% oder 19,5%. Um die 17% sind aber bestimmt das Maximum wie sehr sich Menschen ändern können, wenn sie es wirklich wollen. Die gute Nachricht ist, mehr ist nicht nötig. 17% reichen völlig. Klingt machbar, nicht?

Die restlichen 87% sind in Ordnung oder werden sich in dem Moment richtig anfühlen, wenn du die 17% geschafft hast.

Denk mal nach: Welche Veränderungen hast du in deinem Leben erlebt? Hast du dir nicht hin und wieder gedacht „Warum tat ich das nicht schon viel früher?“ oder „Soooo schwierig war das gar nicht wie ich immer dachte.“

Das, was geändert werden sollte (z.B. Job, Beziehung, Wohnort, Konflikte usw.) ist im Verhältnis zur eigentlichen Veränderung, also dem, was daraus Neues und Erfüllenderes entsteht, ein kleiner Schritt, eine kurze Erwähnung, wenn du jemandem von deinem bisherigen Leben erzählst.

Was hingegen aus solchen Schritten entsteht, dafür bekommst du künftig Komplimente wie „Du strahlst wie niemals zuvor“, „du wirkst wie ausgewechselt“ oder „Dein Selbstbewusstsein hätte ich auch gerne“.

Die Lebensqualität von morgen ist die Veränderung im Heute

Das alles beruht auf meinen persönlichen Erfahrungen. Die 17% sind gefühlsmäßig korrekt. Obwohl sich mein Leben in den letzten Jahren radikal änderte und sich meine Lebensqualität signifikant verbesserte, bin ich im Grunde kein anderer, kein neuer Mensch. Derartige Bewertungen sind etwas für öde Klatsch- und Tratschzeitschriften, in denen über gepimpte Brüste und abgehalfterte, zum Veganismus übergelaufene D-Promis abgerotzt wird.

Es sind die Umstände die sich aufgrund einiger Entscheidungen änderten. Das daraus resultierende Lebensgefühl ist allerdings dermaßen echt und intensiv, dass kaum noch ein Platz für Ärger, Probleme oder Angst vorhanden ist.

Ich meine, das beschissene Heute kommt nicht aus heiterem Himmel. Dieses unbefriedigende Heute kommt vom falschen Gestern und das sorgenvolle Morgen kommt vom unterdrückten Heute. Überleg mal, wie übermorgen sein wird …

In diesen 17% stecken jene unbefriedigenden Bereiche deines Lebens, die dich erkennen lassen, was dich davon abhält ein besseres Leben zu führen. Gestern ist Geschichte, morgen ist noch nicht geschrieben, heute kannst du hingegen jene Veränderungen angehen, die jeden Tag bis übermorgen wirken werden.

Ein besseres Leben führen beginnt mit dem ersten Schritt

Du kannst nicht dreißig Jahre lang Fleisch fressen und dann mit einem Gichtanfall den Fleischlieferanten deines Vertrauens verklagen. Du wirst Farbe bekennen und den Verantwortlichen für dein Leben bei dir selbst suchen müssen.

Niemand Anderer ist Schuld an deinem Elend, deinem Mangel an Zufriedenheit oder trifft für dich die überfälligen Entscheidungen.   

Dazu gehört, dass du nicht mehr Scheiß bauen solltest als unbedingt nötig. Jede neue Belastung führt dazu, dass du die mickrigen 17% deiner Möglichkeiten zur Veränderung unnötig hinauszögerst.

Veränderungen erscheinen viel zu groß, wenn du vom Tal – also von deiner aktuellen Situation – auf die Spitze des Mount Everest blickst. Aber, der höchste Berg der Welt sollte nicht dein Ziel sein. Es geht darum, die ersten Schritte zu gehen und von deinem derzeitigen Ort – an dem du dich unwohl fühlst – wegzukommen. Alles Weitere ergibt sich, wenn du erst einmal in Bewegung bist.

17% … komm schon, das schaffst du!



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2 Gedanken zu „Ein besseres Leben mit einer Veränderung um 17%&8220;

    1. Danke Sandra!

      Entscheidend ist, den Grad der nötigen Veränderungen nicht zu hoch anzusetzen, das überfordert völlig. Es braucht eben nicht viel, um eine neues Lebensgefühl zu erhalten …

      Liebe Grüße
      Roland

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