Burnout und dein wahres Selbstbewusstsein

Die Wahrheit über das falsche Selbstbewusstsein

UNSER SELBSTBEWUSSTSEIN ENTSCHEIDET ÜBER GLÜCK ODER UNGLÜCK. WOFÜR ENTSCHEIDEST DU DICH?

Ich schenke euch diesen Auszug aus meinem Buch! Das Thema Selbstbewusstsein betrifft uns alle. Und uns allen wurde eine völlig falsche Darstellung dieser „Eigenschaft“ vermittelt, um nicht zu sagen, verkauft. Es ist höchste Zeit für eine Klarstellung!

In meinem Buch ist das Kapitel „Selbstbewusstsein“ ein absolutes Highlight. Ohne übertreiben zu wollen, aber ich kann es nicht anderes formulieren, als dass wir diese „Eigenschaft“ zum Highlight unseres Lebens machen sollten. Gelingt uns das, gelingt uns auch das Leben selbst!

Vorsicht vor dem falschem Selbstbewusstsein

Dieses Kapitel ist nicht das Wichtigste des Buches. Das wäre in etwa so, als würden wir über die „Wichtigkeit“ von Atmen oder dem Herzschlag diskutieren. Selbstbewusstsein spielt in einer eigenen Liga. Es ist der Kleber, der unser ganzes Leben zusammenhält, der Wind unter den sprichwörtlichen Flügeln, die tragende Mauer, auf der unser Lebenswerk aufgebaut ist. Selbstbewusstsein ist das, was zuhört, wenn wir uns selbst Vorwürfe machen, gedanklich um eine Idee flehen, beten oder uns verzweifelt den schwermütigen Gefühlen hingeben. Allerdings hört das gleiche Selbstbewusstsein zu, wenn wir einen Moment der Klarheit erleben, eine Sache gut gemacht haben und uns selbst auf die Schulter klopfen. Es ist jener Ort in uns, an dem alles beginnt und alles endet. Dieses Kapitel könnte an jeder x-beliebigen Stelle des Buches sein oder als eigenständiges Buch erscheinen. Es mehrmals zu lesen, möge als wohlwollende Empfehlung wahrgenommen werden.

Bist du gefühlsmäßig noch weit davon entfernt, über ein großes Wort wie „Selbstbewusstsein“ zu sprechen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, genau das zu tun. Dein Gefühl ist schon richtig. Es ist dein Verstand, der sich auf dem Holzweg befindet. Ihm wurde über die Jahre ein völlig verzerrtes Bild des Begriffs „Selbstbewusstsein“ verkauft. Es wurde ihm reingedrückt, wie von einem Versicherungsvertreter, der eine Unfallversicherung anbietet, indem er Bilder von schwer verletzten Menschen nach einem Unfall zeigt. „Schau, was bei einem Unfall alles passieren kann. Du brauchst unbedingt eine Versicherung!“. Das Verkaufsargument in Bezug auf Selbstbewusstsein lautet hingegen: „Schau, wie hart, ungerecht und kompliziert diese Welt ist. Du musst unbedingt selbstbewusst sein!“. So wenig eine Versicherung vor einem Unfall schützt, so wenig hilft uns die allgemeine Interpretation von Selbstbewusstsein, in dieser harten, ungerechten und komplizierten Welt glücklich zu werden. Im Gegenteil.

Selbstbewusstsein ist einer der am meisten fehlinterpretierten Begriffe überhaupt

Gemeinhin beschreibt er, dass ein Mensch als selbstbewusst gilt, tritt er mit einer starken Präsenz auf. Jemand, der sich in allen Lebenslagen durchzusetzen vermag, wenn nötig auch unter Einsatz der Ellenbogen. Gemeint sind Personen, die wissen, was sie wollen sowie mutig und entscheidungsfreudig sind. Wer dem nicht entspricht, gilt als unsicher, schüchtern oder gar als Feigling. Die allgemeine Definition von Selbstbewusstsein ist letztlich eine Frage der Veranlagung und nichts, das man lernen kann. Was dabei rauskommt sind Menschen, die sich in bestimmten Situationen die Maske eines Kriegers aufsetzen, obwohl sie ihrer Persönlichkeit nach Friedensstifter sind. Auf der Strecke bleibt dabei die eigene Authentizität und der natürliche Wunsch von uns Menschen, ein Leben zu führen, für das wir uns nicht verbiegen müssen.

Die wahre Bedeutung von Selbstbewusstsein hat nichts mit brutaler Ellbogentechnik, aufgesetztem Mut oder erzwungener Entscheidungsfreudigkeit zu tun. Diejenigen, die nicht der allgemeinen Definition entsprechen, haben es sogar leichter, wahrhaftiges Selbstbewusstsein zu erlangen. Sie brauchen „lediglich“ dessen wahre Bedeutung verinnerlichen, wohingegen die Ellbogenkämpfer zuerst von ihrem antrainierten Verhalten Abstand nehmen müssen, ehe sie ihrem wahren Naturell folgen können.

Ein Koala weiß, wer er ist

Ein Selbstbewusstsein hat man nicht, man ist es. Somit ist es völlig falsch, davon zu sprechen, kein Selbstbewusstsein zu haben. Es gibt auch kein „starkes“ Selbstbewusstsein, es ist, wie es ist. Oftmals wird behauptet, man müsse „seine Komfortzone verlassen“ oder „sich unangenehmen Situationen stellen“, um selbstbewusster zu werden. Woher die Komfortzone ihr schlechtes Image hat und warum wir sie verlassen sollten, bleibt wohl für immer ein Rätsel. Letztlich ist es doch genau sie, die wir erreichen möchten. Andererseits ist es beinahe zynisch, jemandem, der im Stillstand seines Lebens angekommen ist oder gar mit psychischen Problemen kämpft, zu unterstellen, er hätte es sich in seiner Komfortzone bequem eingerichtet. Und nein, wir müssen uns auch keinen „unangenehmen Situationen“ stellen. Wir müssen auch keine frittierten Taranteln essen, wenn wir die nicht mögen. Punkt. Fertig. Diskussion beendet!

Es sind diese Arten gesellschaftlicher Denkweisen und Verhaltensformen, die unser Leben, bzw. die Klärung unbefriedigender Umstände, unnötig erschweren. Es gibt unendlich viele Menschen, die glücklich und erfolgreich sind, ohne dass sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter massivem Einsatz ihrer Ellenbogen, ihren Standpunkt durchsetzen müssen. Du kennst bestimmt jemanden, der ein einfaches, zufriedenes Leben führt und der sich in seine Komfortzone wann immer möglich zurückzieht wie ein Koala, der zwei Meter klettert und sich dann ein kleines 14- stündiges Schläfchen gönnt. Oder jene Zeitgenossen, die vor allem in schwierigen Situationen cool bleiben, die sich Zeit zum Nachdenken geben, ruhig sprechen und überlegt handeln. Diese Menschen lehnen sich nicht trotzig gegen gesellschaftliche Konventionen auf, sie kämpfen auch nicht stur gegen sie an oder befriedigen ihre Eitelkeit damit, grundsätzlich gegen etwas oder jemandem zu sein. Das Gegenteil von all dem ist der Fall: Diese Menschen sind sich ihrer selbst bewusst!

Der Unterschied könnte größer nicht sein

Auf der einen Seite haben wir das ellbogenbezogene Selbstbewusstsein. Damit zieht eine vermeintlich „starke Persönlichkeit“ in einen ewigen, maskierten Kampf gegen den Rest der Welt. Auf der anderen Seite erkennen wir jenes Selbstbewusstsein, das dem natürlichen Verhalten eines authentischen Menschen entspricht. Damit wir die wahre Bedeutung des Begriffes erkennen und um seine Wirksamkeit in seiner gesamten Bandbreite in uns zu entfalten, zerlegen wir ihn in seine Bestandteile:

Selbst

Spricht man über „das Selbst“ sind die besonders Schlauen unter uns nicht weit, die abwertend von Spiritualität sprechen, mit der sie nichts zu tun haben wollen. Da Spiritualität nichts anderes bedeutet als „Geistigkeit“ und „der Geist“ unter anderem die Fähigkeit des Menschen „zu denken“ bezeichnet, mögen die Oberschlauen selbst erkennen, welch grandioses Eigentor sie sich damit schießen.

„Selbst“ verwenden wir tagtäglich in vielen anderen Zusammenhängen: Selbstvertrauen, Selbsteinschätzung, Selbstbetrug, Selbstliebe, Selbstbefriedigung oder Selbstverteidigung. Ebenso wenn etwas „selbstverständlich“ (auf sich selbst bezogen verständlich) oder jemand „selbstverliebt“ ist.

Es geht also um mich, um mich selbst und niemand anderen. Ich bin der Ausgangs- und der Endpunkt. „Selbstvertrauen“ ist das Vertrauen, das ich in mich selbst habe. Diese Sichtweise hat vordergründig nichts mit Egoismus zu tun, obwohl der Bezug darauf absolut Sinn ergibt. Zuerst muss ich mich um mich selbst kümmern, ehe ich Anderen zur Seite stehen oder ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sein kann.

Bewusst

Selbst = Ich. Wer bin ich? Mit dieser Frage haben wir uns bereits ausführlich im Kapitel Veränderung beschäftigt. Weißt du noch?

  • Was ist mir wichtig?
  • Wie möchte ich wahrgenommen werden?
  • Welche Gefühle möchte ich empfinden?
  • Wer möchte ich sein?

Diese Fragen kannst du auf zwei Arten beantworten: Entweder oberflächlich, trügerisch, verdrängend und illusorisch oder - bewusst. „Bewusst“ leitet sich ab von „Wissen“. Was weißt du - nach Abzug aller Oberflächlichkeit, dem Verdrängten und der Illusion - über dich? Die Wahrheit! Unbewusst = unvollständig/unwahr. Bewusst = Wissen/Wahrheit.

Sein

„Zu sein“ ist schließlich eine Art Beschreibung deines „Zustandes“. Man könnte auch sagen „Ich bin“. Ich bin wütend, glücklich, unsicher, zufrieden. Oder: Ich bin im Urlaub, beim Zahnarzt oder bei einem Justin Bieber Konzert. „Wo“ du gerade bist, ist eindeutig und unumstritten. Wie du dich gerade fühlst, ebenso (sofern du in dich gehst und deine wahren Gefühle, Bedürfnisse und Gedanken erkennst). Diese unmissverständliche, unumstrittene Eindeutigkeit ist das, was du bist. Das ist es doch, was wir wollen: Zu sein, wie wir sind oder, um es klar auf den Punkt zu bringen: Zu leben, wie wir sind!

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Fazit von Selbstbewusstsein

Führen wir diese drei Bestandteile von Selbst-bewusst-sein wieder zusammen, erhalten wir :

Selbst = Ich

Bewusst = Wahrheit

Sein = leben

Ich - Wahrheit - leben. Machen wir daraus einen Sinnspruch, der auf Instagram durch die Decke gehen würde:

Ich lebe meine Wahrheit

Spielen wir ein bisschen damit:

  • Selbstbewusstsein heißt, seine Wahrheit zu leben.
  • Du bist selbstbewusst, wenn du deine Wahrheit lebst.
  • 
Ich lebe meine Wahrheit, weil ich mir meiner selbst bewusst bin.
  • Ich bin wie ich bin: Selbstbewusst!

Vermutlich denkst du jetzt: „Und damit soll ich mich gegen die maskierten Ellbogentechniker durchsetzen können?“. Nein, um Himmels willen, natürlich nicht, Herrgott! Damit erreichst du, deine Maske abzulegen, dir der „Kunstfigur“, die du dir geschaffen hast, bewusst zu werden. Du erkennst, dass du ein Fisch bist, der im Wasser schwimmen muss und nicht auf einen Baum klettern. Dass du ein Vogel bist, der frei herumfliegt, anstatt in einem Käfig eingesperrt zu sein. Du erkennst, dass du der Mensch bist, der du nun einmal bist und dass das nicht nur genug ist, sondern die Grundvoraussetzung für ein gelingendes und befriedigendes Leben in Freiheit.

Wie du zu DEINEM WAHREN SELBSTBEWUSSTSEIN kommst, erfährst du in meinem Buch.

Selbstbewusstsein ist nur ein Kapitel in meinem Buch. Darin ist eine komplette Methode enthalten, mit der du dein unbefriedigendes Leben überwinden und dir ein fantastisches Leben schaffen kannst. Ich schaffte es. Viele andere schafften es. Du wirst es schaffen!

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Der Erfinder der WAVES-Methode, Roland Tischberger, spricht in diesem Buch Klartext und zeigt, wie Sie auf natürliche Weise und Schritt für Schritt, belastende Lebensphasen wie z.B. Burnout, Midlife Crisis oder Stillstand im Leben überwinden und Ihre persönliche Freiheit finden. Der Autor ging selbst durch diesen Prozess und wendet die WAVES-Methode seit Jahren in Coachings an. In diesem Buch erhalten Sie Klarheit über Ihren aktuellen Zustand und leicht anzuwendende Maßnahmen, mit denen Sie aktuelle Probleme lösen, Ihr wahres Selbstbewusstsein finden und erprobte Vorgehensweisen einsetzen, damit Sie endlich Ihren Träumen folgen. Finden Sie mit den 5 Schritten der WAVES-Methode Ihre Berufung, wie bereits viele Menschen vor Ihnen. Weil, was wirklich zählt, ist seinen eigenen Sinn des Lebens zu leben.

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