Weihnachten ist das Fest der Liebe

Zu Weihnachten schenke ich euch ein Gedicht

BESINNLICHKEIT IST DAS SCHÖNSTE AN WEIHNACHTEN. DAS WILL ICH MIT EINEM GEDICHT AUSDRÜCKEN.

Das Christkind ist übrigens Jesus. Die Geschenke bringt also nicht der Weihnachtsmann, sondern der ehemalige Zimmermann aus Nazareth. Mit den Geschenken endet meist auch die Besinnlichkeit. Dieses Gedicht möchte dazu beitragen, Weihnachten als das zu würdigen was es ist: Ein Fest der Liebe, der Sinne und der Freude.

In Besinnlichkeit steckt Sinn und sinnlich

Weihnachten bietet die Möglichkeit, in sich zu gehen. Achtsam zu sein und erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben. Wann sonst im Jahr sind die Vorraussetzungen gegeben, Geschenke zu verteilen und zu erhalten, die keinen praktischen, finanziellen oder unterhaltsamen Wert haben?

Liebe, mit einem „Ich liebe dich“ oder „ich hab dich lieb“. Vergebung, mit einem „Es tut mir leid“ oder „lass uns das aus der Welt schaffen“. Dankbarkeit mit einem „Danke, dass du in meinem Leben bist“ oder „Danke, dass ich dir alles erzählen kann“.

Euch, meine lieben Leserinnen und Leser, schenke ich dieses Gedicht

Weihnnachten,

die stillste Zeit im Jahr.

Lasst uns die Stille betrachten,

wie sie früher einmal war.

Geschenke,

Berge an Sachen für jedermann.

Und Bäume, herrlich Behängte,

Die Wirtschaft sonst nicht leben kann.

Besinnlichkeit,

die sinnlich in sich birgt.

Herbeigesehnte Glückseligkeit,

die letztlich an sich selber stirbt.

Familie,

wie sie zu sein, sein sollte.

Für einen Moment keine Tragödie,

ich mir heuer wünschen wollte.

Jesus,

der geboren an diesem Tag.

Er sprach weise Worte über uns,

doch niemand mehr an sie glauben mag.

Essen,

das in Übermaß den Magen füllt.

Die Hungernden mal kurz vergessen,

das Mitgefühl vom Wein verhüllt.

Christkind,

heißt es in unsrer Umgebung.

Die wahre Bedeutung ich nirgends find,

Vielleicht geht es dabei um Vergebung.

Konsumenten,

die ein Fest der Gewohnheit feiern.

Ihre Stimmung bewusst zur Freude lenken,

und die öden Lieder runterleiern.

Feiertage,

sie sind die wahren Weihnachtsgaben.

Nach der ganzen Arbeitsplage,

sollst du auch mal Ruhe haben.

Ruhe,

die ist nicht Teil des Festes.

Ständig an und aus die Schuhe,

als ob es wäre unser Letztes.

Harmonie,

wer will sie nicht nur an heilig Abend.

Jeder Tag wie eine Symphonie,

statt ständig über das Leben klagend.

Dankbarkeit,

was für eine schwere Geste.

Ihre Echtheit gerät in Vergessenheit,

nach Mitgefühl, ist sie die Nächste.

Wünsche,

die haben wir noch zu Genüge.

Die meisten sind wie tiefe Sümpfe,

und führen nur zur Lebenslüge.

Weihnachtszeit,

wie schön könnte sie doch sein.

Ein Vorbild für die Menschlichkeit,

trüge sie keinen falschen Heiligenschein.

Freude,

vollkommen sollst du sie erleben.

Sie ist dein schützendes Gebäude,

gegen Trübsal und falsche Reden.

Liebe,

sie ist des Lebens Zuckerguss.

Hüte dich vor deren Diebe,

aber verschwende sie im Überfluss.

Versöhnung,

sie ist zum Feste angebracht.

Die gegenseitige Verhöhnung,

führt nur zur eignen Niedertracht.

Frieden,

wer will ihn nicht für diese Welt.

Viele kämpfen um zu siegen,

sei du der Erste, der sich fair verhält.

Ich wünsche Euch beSINNLICHE Weihnachten!

Roland
burn|outside

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Es ist Anfang Dezember im malerischen Allgäu. Weihnachten steht vor der Tür. Maierhofen liegt friedlich im Schnee, Kerzenlicht funkelt in den Häusern. Der Trubel des Sommers ist längst vorbei, das große Kräuter-der-Provinz-Festival nur noch eine schöne Erinnerung. Langweilig wird es im Genießerdorf jedoch lange nicht, denn der erste Weihnachtsmarkt steht bevor. Wenn es nach Werbefrau Greta geht, haben dort Plastik-Nikoläuse und billiger Glühwein nichts verloren. Wird es aber den Maierhofenern gelingen, das Wahre und Gute in den Winter hinüberzuretten? Therese freut sich auf Feiertage in trauter Zweisamkeit, doch jemand will ihre Pläne durchkreuzen. Und während es Christine vor ihrem ersten Fest alleine graut, werden Roswitha und Edy auf die Probe gestellt. Junges Liebesglück, neue Sehnsüchte und zerschlagene Hoffnungen brauen sich zusammen wie Winterstürme. Wie viele kleine Wunder braucht es für das große Glück?

Weihnachten ist schön

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